[LeseReihe] Mini-Rezi's zu den Büchern vor meinem Blog (8)

Heute gibt es den letzte Teil der LeseReihe rund um die Bücher, die ich gelesen habe, bevor ich den Blog dieses Jahr gestartet habe. Ich hatte zwar zuerst überlegt, die letzten acht Bücher in zwei Teile aufzuteilen, aber da acht Parts wenigstens rund ist, habe ich beschlossen, heute acht Bücher vorzustellen.
Schnappt euch also einen Tee oder Kaffee oder bei dem schönen Wetter vielleicht lieber einen Milchshake und lasst euch in fremde Welten entführen. Viel Spaß dabei!


Vampire Academy: Schattenträume von Richelle Mead

Ja, ihr habt es vielleicht gemerkt, so allmählich hat auch mich das Vampire-Academy-Fieber gepackt, obwohl ich doch beim ersten Teil noch gar nicht so begeistert von der Wächterin Rose Hathaway und ihrem bissigem Humor war. Schattenträume ist der dritte Teil der Reihe, mittlerweile kommen sich Dimitri und Rose natürlich noch näher und der Leser bekommt natürlich auch einen tieferen Einblick in ihr Seelenleben. So dass man - ganz plötzlich und völlig unerwartet - Rose zu lieben beginnt und einen die drastischen Ereignisse dieses Buches eindeutig nicht kalt lassen. Bisher ist Teil 3 für mich der beste der Reihe, wie gut, dass da noch drei weitere auf mich warten und ich danach in Sydney's und Adrian's Welt abtauchen kann.
(4,5/5 Sonnen)


Vampire Academy: Blutschwur von Richelle Mead

Wie nicht anders zu erwarten, habe ich natürlich gleich mit dem vierten Teil der Reihe weitergemacht. Ging auch gar nicht anders, nach dem fiesen, fiesen Cliffhanger. Und hier wird es jetzt schwierig, überhaupt noch zu erzählen, was passiert, ohne zu viel zu verraten.
Rose geht jedenfalls auf eine aufregende Reise, ihre Freunde lässt sie erstmal zurück und es hätte wirklich ein tolles Buch werden könne, aber irgendwie konnte es die Spannung nicht halten. Versteht mich nicht falsch, es war trotzdem noch ein tolles Buch, aber doch eher das, was mich bisher am ehesten enttäuscht hat.
Schade, denn so habe ich die anderen Bücher erstmal noch im Regal stehen lassen.
(4/5 Sonnen)


Bruder Kemal - Jakob Arjouni

Ja, manchmal, ganz selten, lese ich auch mal einen Krimi. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie Bruder Kemal in meine Hände geraten ist, aber es musste Schicksal sein.
Der Ermittler Kayankana bekommt den Auftrag einen marokkanischen Autoren während der Frankfurter Buchmesse zu beschützen und soll gleichzeitig auch noch das Verschwinden eines Mädchens aus der Frankfurter Upper-Class aufdecken. Beide Fälle scheinen nichts miteinander zutun zu haben, aber Kayankana schafft das schon, den einen in den anderen Fall mitreinzuziehen. Denn er ist lässig, cool und ab und zu ein bisschen ungeschickt und damit ein toller Ermittler, mit dem ich mich identifizieren kann. Klar, die Idee ist nicht unbedingt neu, aber Arjouni's Schreibstil entschuldigt einige Schwächen. Eine kurzweilige Unterhaltung, die Lust auf Mehr macht.


Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf

Da packt einen die Lust, weil man gerade einen guten Krimi gelesen hat und man greift gleich zum nächsten, in der Hoffnung, dass es noch besser wird. Wird es dann aber nicht.
Auf Ostfriesenkiller habe ich mich eigentlich schon gefreut, weil ich seit Jahren nach Ostfriesland in den Urlaub fahre und die Gegend beinahe wie meine Westentasche kenne und ja, das war auch so ziemlich das Einzige, was mir wirklich gut gefallen hat. Ansonsten konnte der Krimi wirklich nicht viel bieten. Eine nervige Ermittlerin, die lauter familiäre Probleme hat und scheinbar kaum Rückgrat, ein Fall, der nicht einmal mich überraschen konnte und eine Sprache, die mir wirklich nicht gut gefallen hat.
Es gibt sicher schlimmere Bücher, aber da ich sowieso kein Krimifan bin, werde ich auch diese Reihe nicht weiterlesen. Schade.


Blutrote Schwestern von Jackson Pearce

Ein traumhaftes Märchen-Retelling von einer begabten Autorin. In diesem Buch treffen wir die beiden Schwestern Scarlett und Rosie, die Jagd auf Werwölfe machen. Aber irgendetwas ist im Busch und zusammen mit Scarletts altem Jagdpartner Silas machen sie sich auf die Suche nach dem, was die Werwölfe in Aufruhr versetzt. Dabei macht Rosie einen gefährlichen Fehler, denn sie verliebt sich.
Die Charaktere in diesem Buch konnten mich mit ihrer Tiefe absolut überzeugen. Es hat Spaß gemacht das Trio zu begleiten und man hat immer wieder mitgefiebert, obwohl das Ende etwa ab der Hälfte des Buches vorhersehbar war. Der Schreibstil und die Idee, das Märchen von Rotkäppchen neu umzusetzen, ließen die kleineren Schwächen aber unbemerkt. Ein Topbuch für alle, die Märchen früher geliebt haben!
(4/5 Sonnen)
(Bildquelle: www.lovelybooks.de)


Die Prinzessinnen von New York von Anna Godbersen

Wer hier etwas historisches erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Wer sich aber auf ein Gossip-Girl-artiges Abenteuer mit rauschenden Ballkleidern und einem leichten historischen Touch einlassen möchte, ist hier genau richtig. Denn das und leider nicht mehr bietet der erste Teil der The-Luxe-Trilogie, in dem drei junge Mädchen - hin- und hergerissen zwischen Leidenschaft und Pflichtgefühl - die große Liebe finden, die zufällig nicht derjenige ist, den sie eigentlich heiraten sollten...Wer hätte das gedacht?
Ein gutes Buch für Zwischendurch, das, obwohl man das Ende bereits ab dem ersten Kapitel hervorsehen kann, durchaus seine Spannung nicht verliert. Man sollte bloß nicht zu viel erwarten.
(3,5/5 Sonnen)
(Bildquelle: Amazon)

Die Fließende Königin von Kai Meyer

Hach ja, was wäre ein Monat ohne Kai Meyer? Nachdem mich die Arkadien-Reihe und Asche und Phönix auf den Geschmack seiner ungewöhnlichen Fantasy-Abenteuer gebracht haben, habe ich auch endlich - nach etlichen Jahren herumsubben - diese Trilogie begonnen, die eigentlich für jüngere Leser gedacht ist.
Das hat man natürlich auch gemerkt, der Schreibstil war einfach und nicht sehr anspruchsvoll, die Protagonisten liebenswert und heldenhaft, aber so jung, dass meine Gefühle eher auf der Strecke blieben. Trotzdem konnte mich der Auftakt zur Merle-Trilogie überzeugen, weil er richtig spannend war und weil Kai Meyer einfach ein grandioser Fantasy-Erzähler ist. Seine Geschichten sind immer einzigartig.
(4/5 Sonnen)



Happy Birthday, Türke! von Jakob Arjouni

Nachdem mich Bruder Kemal schon überzeugen konnte, musste ich mir natürlich auch die Vorgängerbände über den sympathischen Ermittler Kayankana besorgen. In seinem ersten Fall wird Kayankana von einer türkischen Witwe angeheuert, deren Mann vor einem Bordell tot aufgefunden wurde. Die Polizei ist nicht gerade daran interessiert, den Fall aufzuklären, also muss Kayankana ein bisschen mehr Druck anwenden.
Zwei Dinge habe ich gemerkt, als ich den 1985 erschienen ersten Teil gelesen habe: 1. Jakob Arjouni hat ganz schön lange gebraucht, bis er den letzten Teil der Kayankana-Reihe fertiggestellt hatte und 2. Schreibstil verbessert sich definitiv mit den Jahren, in denen man fleißig übt. Leider wird es keine weiteren Bände mehr geben, da Jakob Arjouni Anfang 2013 an einer Krebserkrankung verstarb.





Das war sie auch schon, die erste LeseReihe auf meinem SuB. Nun habt ihr erstmal den ganzen Monat Zeit, um darüber abzustimmen, was ihr als nächstes gerne sehen würdet: Mein SuB in thematischer Ordnung oder vielleicht doch lieber tolle Bücher zu Themen, die ihr vorgeben könnt? In der rechten Sidebar könnt ihr abstimmen und dann legen wir im Juli wieder frisch los.

Hat euch die LeseReihe gefallen? Konntet ihr viele neue Bücher entdecken?

Eure Kim.


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