[Urlaubsbericht] Wie ich fast vom Berg gefallen bin und andere tolle Dinge


Hallo ihr Lieben!

Endlich, endlich, endlich haben wir es geschafft, die Urlaubsbilder umzuwandeln, so dass ich euch einen kleinen Urlaubsbericht geben kann. Ich bin jetzt seit ungefähr einer Woche wieder aus einem zweiwöchigen Wanderurlaub mit meinen Eltern, Hund und meinem Freund Jens zurück. Wir waren in Österreich, genauer gesagt in Achenkirch, ein Ort, der manchen von euch vielleicht als Skiort bekannt sein dürfte.

Ich habe schon ewig keinen Wanderurlaub gemacht und hatte wohl irgendwie verdrängt, wie anstrengend das ist, die ganze Zeit bergauf zu laufen, aber auch, wie schön es sich anfühlt, wenn man endlich angekommen ist. Wir hatten richtig viel Glück mit dem Wetter und haben in der ersten Woche sogar schon ersten Schnee gesehen. Aber seht selbst!


In den ersten Tagen haben wir ein paar leichtere Wanderungen gemacht, am dritte Tag sind wir dann mit dem Auto ein bisschen höher gefahren, um von dort aus zur Lamsenjochhütte hochzulaufen. Der Weg war echt anstrengend, da die Wege recht schmal waren und so viel Geröll herumlag, dass man (also ich Trottelchen jedenfalls) ständig Angst haben musste auszurutschen. Letztendlich sind wir aber oben angekommen und haben in der Hütte etwas gegessen und hinterher noch ein paar Triumphfotos gemacht.


Am Tag danach brauchten unsere Muskeln dann erstmal eine Pause, so dass wir unseren Tag in Innsbruck verbracht haben. Dort habe ich auch ein paar meiner Lesezeichen in den Buchhandlungen gelassen, in der Hoffnung, dass sich einige österreichische Leser/-innen darüber freuen.

Ein paar Tage später sind wir fast um den ganzen Achensee gelaufen. Das war eine der schönsten Wanderungen, die wir gemacht haben, da es nicht einfach nur aufwärts ging, sondern immer schön im Wechsel auf und ab. Die Wege waren schmal, aber angenehm zu laufen und immer wieder gab es tolle Naturphänomene zu bestaunen.



Eine weitere meiner Lieblingswanderungen habe ich in der Wolfsklamm gefunden. Die konnte mich so sehr inspirieren, dass sie in meiner nächsten Geschichte definitiv einen Platz finden wird. Als was und wo verrate ich euch natürlich nicht. ;)



Oben angekommen hatte auch der Hund Spaß in einem Feld aus gestapelten Steinen und eine Brücke, die an Hogwarts erinnert hat, haben wir auch gefunden. Leider gab es oben nur ein Kloster, kein Schloss voller Zauberkräfte. Bin ich wohl ganz umsonst hoch gelaufen...


An manchen Tagen war es warm genug, um die Füße in einen eiskalten Gebirgsbach zu halten. Mein Vater und Jens haben irgendwann sogar so gut wie darin gebadet (davon zeige ich euch aber keine Fotos) und auch der Hund hat das Wasser immer wieder genossen. Im Urlaub habe ich ihn auch endlich mal dazu gebracht, mit einem Stock zu spielen. Wenn ich sonst einen Stock werfe und er ihn holen soll, schaut er mich immer so an, als wolle er sagen: "Hol' ihn doch selber."




Okay, jetzt habe ich euch wirklich genug Hundebilder gezeigt. Aber ist er nicht knuffig? :)

Unsere letzte größere Wanderung war aufregend. Mir tat alles weh, eigentlich hatte ich gar keine Lust mehr, aber dann hat Jens versprochen, dass er mir zwei Bücher schenkt, wenn ich mit ihm auf die Spitze laufe. Und Bücher können ungemein motivierend sein...nicht wahr?
Also sind wir den Berg hochgerannt, bis wir auf die andere Seite schauen konnten. Von dort aus wollten Jens und ich dann alleine weiter auf die Spitze.


Seht ihr die rote Jacke auf dem Bild? Bis zum Fels darüber habe wir es geschafft, dann musste wir um eine Ecke klettern und ich bin auf Geröll ausgerutscht. Dabei hab ich mir am Fels den Finger aufgeschnitten, was dann wohl zu einer kleinen Panikreaktion geführt hat. Und ich schwöre euch, es sieht auf den Bildern nicht einmal halb so schlimm aus, wie es tatsächlich ist. Ich glaube, ich hatte in meinem Leben noch nicht so viel Angst wie in diesem Augenblick. Wenn Jens nicht dabei gewesen wäre, weiß ich nicht, ob ich es allein überhaupt wieder zurückgeschafft hätte.


Der Hund war jedenfalls auch froh, dass wir wieder zurückgekommen sind. Eigentlich rennt er kaum frei, weil er schon ein paar Mal jagen gehen wollte, aber als wir umgedreht sind, haben meine Eltern ihn abgemacht. Auf dem Weg nach unten über die Wiese ist er dann echt verrückt geworden und ist gerannt wie ein Irrer, immer wieder hin und her zwischen uns und dabei ist dieses herrliche Foto entstanden:


Den letzten Tag unseres Urlaubs haben wir dann in München verbracht. Das war mein erstes Mal in der wunderschönen Stadt und ich bin sicher, dass ich bald mal wiederkommen möchte. Eigentlich wollte ich mich mit Jasmin von Immer mit Buch treffen, aber das hat leider nicht geklappt. Dafür waren wir im Hugendubel und haben ein paar schöne Bücher gekauft. Und das Beste: Ein Buch habe ich für meinen Mut dann doch noch von Jens geschenkt bekommen.

 

Und dieses Wochenende habe ich Kai Meyer dann auch endlich auf der Buchmesse getroffen und meinen neuen Schatz gleich signieren lassen. Als Erinnerung an unseren schönen Urlaub und daran, dass ich auch mal meine Grenzen ausgetastet habe, steht nun in meinem Buch "Fürs Bezwingen des Berges" und darüber freue ich mich wirklich sehr. :)

Ich hoffe, euch haben die Fotos gefallen und die, die sich mehr für die buchrelevanten Dinge interessieren, sind nicht unglücklich. Bald gibt's auch meinen kurzen Bericht zur Buchmesse und dann kommt bestimmt auch ziemlich flott ein Rezensionsmarathon, da ich diesen Monat schon richtig viele Bücher gelesen habe und dringend aufholen muss.

Habt ihr auch schon mal Wanderurlaub gemacht? Seid ihr schwindelfrei?

Eure Kim.