[Kritzelartikel// TAG] Meine 15 Lieblings-Facts über meinen Roman

Hallo ihr Lieben!

Das erste Drittel des NaNoWriMo ist vorbei und mein aktueller Wordcount liegt bei 41.041 Wörtern!!! Die ersten zehn Tage waren Schreibwahnsinn pur und ich hatte so viel Spaß mit der Facebook-Veranstaltung und meinen privaten Chats mit Stefanie, die ja auch an der gleichen Uni studiert, so dass wir uns ab jetzt immer regelmäßig zum Schreiben treffen können. Ich bin diesen Monat noch nicht einmal dazu gekommen, ein neues Buch anzufangen, sondern habe weiter in Little Britain von Christian Zaschke und Da Draußen von Ben Moore gelesen und obwohl ich einen Haufen Bücher hier liegen habe, die ich eigentlich lesen müsste, kann ich mich nicht dazu aufraffen, denn ich will in keiner anderen Geschichte abtauchen.

Für das Wochenende hatte ich euch versprochen, dass ich ein bisschen mehr über mein Projekt erzähle und entschuldige mich hiermit hoch und heilig dafür, dass der Post erst am Montag kommt. So etwas passiert, wenn man sich nicht von seinem Schreibprogramm loseisen kann. ;)

Heute starte ich mit meinen 15 Lieblings-Facts über meinen Roman und mache daraus gleich einen Tag, denn mich interessieren brennend eure Lieblings-Facts. Ich fordere Carly von http://carlysbuchsucht.blogspot.de/, Stefanie von http://lesemomente.blogspot.de/ und Tinka von http://tinkabeere.wordpress.com/ auf, ihren Lesern etwas über ihre Projekte zu erzählen und meinen Tag weiter zu verbreiten. ;)

Wenn ihr auch mitmachen wollt, fühlt euch herzlich dazu eingeladen und hinterlasst mir auf jeden Fall euren Link in den Kommentaren, damit ich bei euch schauen kann.

Oh, und ein Hinweis noch: Da ich mich gerade in einem sehr kreativen Prozess befinde, bin ich für Kritik nicht (!) offen. Versteht mich nicht falsch, ich mag konstruktive Kritik sehr gerne, aber momentan wäre diese nicht sehr hilfreich, sondern würde mich wahrscheinlich eher am Weiterschreiben hindern. Und das wollen wir ja nicht, ne?! ;)




1. Ich liebe es, dass mein Plot und meine Welt so viele Möglichkeiten bieten, später noch eine Trilogie aus einer anderen Perspektive zu schreiben oder auch Vorgeschichten zu verfassen oder kleine, witzige Kurzgeschichten. Ich fühle mich, als hätte ich Stoff für hunderte von Büchern gefunden und das liebe ich momentan sehr.

2. Ich liebe meine Protagonistin. Sie ist eine Kick-Ass-Heldin und sie hat ein absolut spannendes Hobby, auf das ihr niemals kommen werdet. Ich werde es nur verraten, wenn jemand von euch richtig rät. Ein bisschen unzufrieden bin ich im Moment noch mit ihrer Schlagfertigkeit, aber das ist ja auch etwas, was man im Überarbeitungsprozess perfektionieren kann.

3. Ich liebe den Mythos, der meiner Geschichte zugrunde liegt. Großartige Charaktere (zumindest meiner Meinung nach), eine hübsche Prise Magie und schon ist ein Drama geschaffen, dass sich bis in die heutige Zeit zieht und seine Folgen haben wird, die bisher noch keiner meiner Charaktere absehen kann. Die Ärmsten...

4. Ich liebe den Moment, in dem meine Geschichte wirklich beginnt. Es ist so grausam für meine Protagonistin, dass es schon beinahe wieder schön ist. Okay, nicht wirklich. Und sie hat später sehr damit zu kämpfen, aber glücklicherweise findet sie im Laufe ihres Abenteuers ein paar richtig gute Freunde.

5. Ich liebe meine wichtigen Nebencharaktere. Nicht nur ihr Love-Interest ist total mysteriös und auch eigentlich total tabu, auch die anderen Charaktere und ihre Geschichten reißen mich mit. Es ist das erste Mal, dass ich eine so verworrene Geschichte entworfen habe, dass viele meiner Charaktere eine tragende Rolle spielen werden.

6. Ich liebe meine Geheimnisse und Verwicklungen. Ganz ehrlich, Leute, ich fühle mich schon ein bisschen wie ein Serienschreiber. Ich glaube, ich habe noch nie eine Geschichte mit so vielen atemberaubenden Plottwists und Geheimnissen geschrieben und es macht einfach so viel Spaß, sie nach und nach aufzudecken und meinen Charakteren um die Ohren zu schlagen. Das ist mein absoluter Lieblingsteil beim Schreiben, wenn ich sie mal wieder mit einem "NO WAY"-Gefühl stehen lasse. Muhahahaha...

7. Ich liebe meine dunklen Charaktere. Meine Antagonisten, meine Geheimniskrämer und ich schreibe extra im Plural, damit ihr niemals auf die Idee kommt, wer der oder die Bösewicht/in sein kann, aber selbst, wenn ihr mich fragen würdet, würde es mir extrem schwer fallen, diese Frage zu beantworten, denn nichts im Leben ist schwarz und weiß und auch meine Charaktere haben so viele Grau-Abstufungen, dass niemand von ihnen wirklich einfach nur böse ist. Sie haben alle eine Geschichte, aus der sich ihre Handlungen entwickeln, und das macht sie verständlich und schafft hoffentlich auch beim Leser Mitgefühl.

8. Ich liebe mein Setting. Als ich den ersten Entwurf meiner Geschichte geschrieben habe, hat ein Großteil der Geschichte in New York und später in Kanada stattgefunden. Jetzt schreibe ich den zweiten Entwurf und lasse meine Geschichte in Deutschland spielen. Warum? Weil Deutschland wunderschön ist und warum sollte man nicht über das schreiben, was vor der Haustür liegt? Meine Charaktere reisen trotzdem sehr viel und so entdecke ich beim Schreiben auch einen Teil meiner Heimat. Und ich hoffe, dass es Lesern irgendwann genauso geht.

9. Ich liebe die Magie in meiner Geschichte. Ich habe lange überlegt, wie ich das Dasein meiner "Wesen" (eigentlich sind es Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten) erklären kann und habe mich dann dazu entschlossen, Hexen einzubauen. Ich wollte schon immer mal ein Hexenbuch schreiben und die Art, wie ich sie jetzt integriert habe, liebe ich sehr und sie ist die perfekte Erklärung für das, was geschieht. Meine "Zaubersprüche" sind übrigens kein verkehrtes Latein, sondern im Moment noch Worte, "in einer Sprache, die ich nicht verstehe", um es mal zu zitieren. Falls ich meinen Plan beibehalte und eine zweite Trilogie in der gleichen Welt schreiben werde, wird diese eine Hexe als Protagonistin haben.

10. Ich liebe eine Szene, die am Strand bei Norddeich spielt und in der es actionreich hergeht. Diese Szene hat alles, was eine tolle Szene für mich haben muss. Tiefe Gefühle, einige Offenbarungen und einen Kick-Ass-Moment meiner Protagonistin. Perfekt!

11. Ich liebe die Musik, die ich beim Schreiben höre, denn sie passt perfekt zu meinen Charakteren und der Handlung. Falls ihr euch ein bisschen einhören wollt, empfehle ich euch Sam Smith, James Arthur und vor allem Birdy. Die stehen bei mir auf Dauerschleife. Aber auch ein paar einzelne Songs von anderen Sängern und Bands finden sich in meiner NaNo-Playlist bei Spotify. Zwei Lieder, die perfekt passen sind Latch von Sam Smith und Impossible von James Arthur.

12. Ich liebe die Art, in der sich manchmal Traum und Realität vermischen und zu einem wirklich beängstigendem Ganzen führen, von dem selbst ich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal hundertprotzentig weiß, wo es hinführen wird.

13. Ich liebe den zweiten Handlungsstrang, der aber erst noch weiter ausgebaut werden muss und eine wichtige zweite Persönlichkeit einführt. Für den zweiten Teil überlege ich, ob es sinnvoll ist, dass Buch aus vier verschiedenen Perspektiven zu schreiben, aber ich werde erstmal sehen, ob ich die zweite Perspektive im ersten Teil wirklich drin lasse.

14. Ich liebe die "Wesen" in meiner Geschichte. Weiter oben habe ich ja schon gesagt, dass sie eigentlich ganz normale Menschen mit ein paar spezielleren Fähigkeiten sind. Und diese Fähigkeiten haben ihren Ursprung in der Magie, um genau zu sein, in einem fehlgeschlagenen Zauberspruch.

15. Ich liebe das Ende vom ersten Teil, auch wenn es noch nicht geschrieben ist. Es ist kein richtiger Cliffhanger, weil ich das bei Büchern, die ich lese ja wirklich hasse, aber es gibt so viele offene Fragen, die erst in den kommenden Teilen beantwortet werden. Ich arbeite strikt nach der Regel: Beantwortest du eine Frage, lass zwei neue aufkommen (und ja, die habe ich gerade erfunden. :D).




Das waren 15 Facts, die ich über mein Projekt liebe. Es war gar nicht so einfach, diese voll zu bekommen, aber jetzt, wo ich den Post geschrieben habe, fühle ich mich noch einmal mehr motiviert, um wieder in die Sphären meines Projektes abzutauchen. Für die nächsten drei Wochenende habe ich noch mehr "Lernt-mein-Projekt-kennen-aber-irgendwie-auch-nicht"-Posts im Gepäck und ich hoffe, dass sie euch gefallen. :)

In den Kommentaren dürft ihr gerne eure Vermutungen und Ideen abgeben, die euch diese 15 Facts jetzt gegeben. Werdet alles los, was ihr sagen wollt, aber denkt dran, die Rohfassung ist immer noch in Arbeit und alles kann, nichts muss. ;)


Alles Liebe und frohes Schaffen,

eine total übermotivierte und glückliche Kim. <3