[Rezension] The Infinite Sea - Rick Yancey



He began as Evan Walker, woke up thirteen years later to find out he wasn't, then woke again, he told me, when he saw himself through my eyes. He found himself in me, and then I found him in me and I was in him and there was no space between us.


Fortzetzung zu The 5. Wave! Spoilergefahr!


| Seiten: 320 Seiten | Thema: Dystopie |
| Verlag: Putnam | Erschienen: 2014 |
| Format: Taschenbuch | ISBN: 9780399162428 |
| Preis: 9,40 € Zur Seite des Autoren |





Während die 5. Welle ihren Lauf nimmt, versucht Cassie zusammen mit Ben, Ringer und den anderen Jugendlichen zu überleben. Der Kampf wird immer aussichtsloser, während Cassie noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker überlebt hat. Als dann ein Fremder versucht in ihr Versteck einzudringen, nimmt das Chaos seinen Lauf...



Rick Yanceys Schreibstil in diesem Buch? Geht so. Den ersten Teil habe ich auf Deutsch gelesen und war wahnsinnig begeistert, beim zweiten Teil zur englischen Version zu greifen war vielleicht ein Fehler. Ich hatte sehr viele Schwierigkeiten mit der Sprache, obwohl ich sehr oft auf Englisch lese. Vielleicht lag es daran, dass ich mit der Geschichte an sich nicht wirklich warm werden konnte und so ständig raus war, vielleicht lag es aber auch wirklich am Schreibstil, der mich einfach nicht bei der Stange halten konnte.



Ich bin enttäuscht. Die 5. Welle war eins meiner Jahreshighlights 2014 und ich habe schon ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet und dann stelle ich relativ schnell fest, dass Cassie und Evan zu Nebencharakteren verkommen und die Handlung eine Ewigkeit braucht, um endlich mal ins Rollen zu geraten.

Besonders mit dem ersten dieser beiden Punkte war ich absolut nicht einverstanden. Cassie und Evan waren einer der Gründe, warum ich mich so sehr auf die Fortsetzung gefreut habe, mit den anderen Protagonisten konnte ich deswegen auch nicht so wirklich warm werden. Selbst bei Ringer, aus deren Perspektive ja ein Großteil der Geschichte erzählt wird, habe ich fast bis zum Ende des Buches gebraucht, um sie zu akzeptieren. Das lag nicht daran, dass sie mir nicht sympathisch gewesen wäre, eigentlich ist sie sogar eine tolle Protagonistin, aber es ist nicht das gewesen, was ich mir erhofft habe und ich bin traurig darüber, dass Rick Yancey die Erwartungen hier so zu Grunde richtet.

Auch der Plot hat so lange gebraucht, um endlich spannend zu werden, dass man von diesem Buch nur als „Füller“ sprechen kann. Es wurden kaum Fragen beantwortet, ganz im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl, dass meine Gedanken durch den Fleischwolf gedreht wurden und ich nun noch weniger Ahnung habe, als nach dem ersten Buch. Keine Ahnung, ob das daran liegt, dass ich das Buch nicht verstanden habe, oder ob das vom Autoren beabsichtigt wurde.

Nachdem ich nun meiner Unzufriedenheit gebührend Ausdruck verliehen habe, möchte ich natürlich auch noch kurz etwas dazu sagen, was mir ganz gut gefallen hat. Das waren ungefähr die letzten 80 Seiten des Buches. Da bin ich dann endlich mit Ringer warm geworden und habe sie als Protagonistin genossen. Die Romanze, die sich da anbandelte, fand ich süß und konnte dann doch wieder mitfiebern.



Trotzdem konnten diese 80 Seiten das Buch für mich nicht mehr retten. Die Enttäuschung und das Gefühl, ein unnötiges Buch gelesen zu haben, bleiben und jetzt bin ich echt unsicher, ob ich den dritten Teil wirklich noch lesen möchte. Ich schätze, ich werde die ersten Rezensionen dazu abwarten und schauen, ob es sich wieder in Richtung des ersten Teils bewegt. Wenn dem so ist, steht einem erfolgreichen Abschluss der Reihe ja nichts mehr im Wege!




Wie hat euch The Infinite Sea gefallen? Fandet ihr die Fortsetzung genial oder auch eher enttäuschend?

Alles Liebe,

Eure Kim.


Jugendbücherbingo: Eine weibliche Heldin || States-of-America Challenge: Ohio




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