Gelesen | India Place - Ein Vampir für alle Lebenslagen - Göttlich verdammt

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich wieder drei Kurzrezensionen für euch. Dieses Mal haben sich die Bücher über Wochen gesammelt, weil doch so viele dabei waren, die meiner Meinung nach eine lange Rezension gebraucht haben. Aber endlich habe ich wieder drei, die ich euch heute vorstellen möchte.

Viel Spaß!



Hannah Nichols war schon immer in Marco verliebt und erlebt mit ihm eine wundervolle Nacht, aber am nächsten Morgen ist er verschwunden und lässt sie mit einem gebrochenen Herzen zurück. Wenn Hannah eins genau weiß, dann, dass sie ihm niemals verzeihen kann. Fünf Jahre später kehrt er plötzlich zurück nach Edinburgh und bringt die Erinnerungen zurück, die Hannah um alles in der Welt hinter sich lassen wollte. Zusammen stürzen sie in ein emotionales Chaos, aus dem sie nur wieder hinausfinden, wenn sie absolut ehrlich zueinander sind. Aber die Verletzung sitzt so tief, dass Hannah nicht weiß, ob sie über die Vergangenheit hinweg kommen kann.

„Ich dachte, ich hätte die gesagt, dass wir nur Freunde sind.“ – „Ich habe dich schon verstanden. Ich glaube nur nicht, dass du mich verstanden hast.“

So viel Gutes habe ich bereits von Samantha Young gehört, dass ich im Urlaub spontan zu „India Places“ gegriffen habe. Die Geschichte hat mich gereizt, aber als ich dann angefangen habe zu lesen, wurde ich doch recht schnell eher enttäuscht. Das Buch war nicht schlecht, aber der Schreibstil war einfach nicht meins. Es kam mir so vor, als wolle Samantha Young beweisen, dass es Infodump nicht nur bei phantastischer Literatur gibt, sondern auch im Bereich New Adult. Das hat es mir unglaublich schwer gemacht, mit den ganzen Charakteren warm zu werden, die ich ja leider nicht kannte, weil ich die anderen Bücher nicht gelesen habe. 

Zeitweise hatte ich auch meine Probleme mit der Protagonistin, deren Handlungen ich manchmal einfach nicht nachvollziehen konnte. Marco dagegen empfand ich als ziemlich gut gelungen. Er ist auch der Grund, wieso es letztendlich doch noch für 3 von 5 Sonnen gereicht hat!

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Nicole Phillips ist eine talentierte und sehr bekannte Porträtmalerin, die gerade mitten in der Scheidung von einem absoluten Idioten-Ehemann steckt. Kurz vor der Scheidung häufen sich die Anschläge auf ihr Leben und sie akzeptiert eine Haushaltshilfe, die ihre Tante vorgeschlagen hat. Die ist allerdings nicht alt und weiblich, sondern männlich, muskulös und noch dazu unsterblich. Schnell wird auch Jake klar, dass Nicole mehr für ihn sein könnte, als ein bloßer Auftrag…

Ich habe Band 19 der Argeneau-Reihe im Urlaub gekauft und gleich verschlungen und ja, bevor ihr fragt: ich verfolge die Reihe tatsächlich schon seit einigen Jahren mit und lese die Bücher immer wieder gerne. 

Auch das neunzehnte Buch ist meiner Meinung nach kein absoluter Bestseller, den man unbedingt gelesen haben muss (ich glaube auch nicht, dass die Autorin mit dem Anspruch daran geht), sondern eher ein lustiges, befriedigendes Buch für Zwischendurch. Eigentlich ist es ja immer das Gleiche: Vampir trifft Frau, sie kommen sich näher und Bumm! – irgendetwas kommt dazwischen, sei es ein Unfall, Bösewicht, Widerwille, X (könnt ihr selbst einsetzen), aber am Ende kriegen sie sich doch, so dass ich guten Gewissens behaupten kann, dass ich diese Bücher immer gerne dazwischen schiebe, wenn ich Lust auf etwas leicht verdauliches habe, bei dem ich nicht allzu sehr bangen muss.

Auf jeden Fall kann ich euch sagen, dass Band 19 eins der besseren Bücher der Reihe gewesen ist und ich mich - mal wieder - auf Band 20 freue. 3,5 von 5 Sonnen!

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Als die Delos-Familie auf die Insel Nantucket kommt, steht Helens Welt Kopf. Ein unerklärlicher Hass schwelt in ihr und sorgt dafür, dass sie ständig mit Lucas Delos zusammenkracht. Noch dazu hat sie plötzlich Alpträume, die sie sich nicht erklären kann. Aber die Delos-Familie scheint zu wissen, was dahinter steckt. Wieso sonst interessieren sie sich plötzlich für Helen?

Eine Geschichte, die mir als Jugendliche sicher richtig gut gefallen hätte. Mittlerweile weiß ich jedoch zu viel über griechische Mythologie und die Geschichte, die Göttlich verdammt zu Grunde liegt, als dass mich der Plot noch großartig hätte überraschen können. Als ungewohnt empfand ich auch den Schreibstil, denn die Geschichte ist aus der 3. Person geschrieben, was mittlerweile ja eher eine Seltenheit in dem Genre ist. Vergleiche ich es mit anderen Büchern in der 3. Person, muss ich leider sagen, dass Göttlich verdammt nicht unbedingt glänzen konnte. Dennoch war es fesselnd genug, so dass ich fast pausenlos daran gelesen habe und Teil 2 zügig bei mir einziehen musste.

Fazit: Es war nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie ich erwartet habe. Nun hoffe ich natürlich, dass der Plot von Teil 2 mich überraschen kann! 3 von 5 Sonnen!

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Welche der Bücher kennt ihr und wie haben sie euch gefallen?

Eure Kim.