Gedacht | Wieder da mit aufregenden Neuigkeiten und einem riesigen Bucheinkauf!

Hallo ihr Lieben!

Ich bin aus dem Urlaub zurück und habe mich endlich genug erholt, um wieder voll ins Blogbusiness einsteigen zu können. Die letzten drei Monate liefen ja eher so naja bis gar nicht, aber jetzt, meine Lieben, habe ich endlich wieder Zeit und Muße. Da dachte ich mir, wieso starte ich den Monat nicht mal mit einem Reiserückblick und meinen Neuzugängen im letzten Monat.

Ihr dürft ganz gespannt lesen, was mir im Urlaub Tolles passiert ist. <3 Oder aber ihr scrollt gleich weiter nach unten, um euch die Neuzugänge anzuschauen. (Die Fotos haben wir übrigens alle mit der GoPro Action Cam gemacht, weil wir die schwere Spiegelreflex nicht mitschleppen wollten.)

Ein Urlaub voller Erinnerungen


Am 14. September ging es endlich los. Abgegeben waren alle Uni-Arbeiten und Texte für das Schreibmeer-Magazin, der Rest vom Online-Business ist leider auf der Strecke geblieben, aber das verzeiht ihr mir sicher.
Unser Flug ging leider erst nachmittags nach Dublin, doch wir haben trotzdem noch einen Bus nach Galway bekommen, was auf der anderen Seite der grünen Insel liegt. Dort haben wir die Nacht in einem super süßen Bed & Breakfast verbracht und uns am Morgen erstmal den Bauch mit irischem Frühstück vollgeschlagen. Kein Wunder, dass die Männer dort alle so viel Kraft haben - bei so viel Proteinen zum Frühstück.



Von Galway aus ging es dann weiter nach Doolin, ein malerisches Dorf oberhalb der Cliffs of Moher. Dort haben wir unser Zelt zum ersten Mal aufgeschlagen und einen wunderschönen Abend bei Sonnenschein und Wellengang am Meer verbracht.



Der nächste Morgen hat uns dann auf die Insel Inis Mor geführt, die mir auf dem Buch "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" von Agnès Martin-Lugand noch sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Unterwegs haben wir Delfine gesehen und auf unserer Wanderung später auch noch Seelöwen. Die Wanderung hat uns einmal quer über die Insel geführt, bis zu den Dún Aonghasa, von denen die Charaktere aus dem oben genannten Buch hinunterschauen. Das haben wir auch gemacht und dabei ist ein wundervolles Video entstanden, das allen mit Höhenangst eine Gänsehaut über den Rücken jagt. 



Am nächsten Morgen haben wir die Zeit vor der Abfahrt der Fähre genutzt, um uns in dem kleinen Örtchen noch etwas umzusehen. In einem Geschäft habe ich einen super süßen Ring entdeckt, der mir aber eigentlich viel zu teuer war. Jens (also mein Freund) hat ihn trotzdem gekauft, um ihn mir irgendwann einmal als Erinnerung an den Urlaub zu schenken.



Gegen Mittag haben wir dann wieder Doolin erreicht und sind von dort aus die Cliffs of Moher entlang gewandert. War das anstrengend mit so viel Gepäck, aber mein Gott, die Aussicht war einfach der Wahnsinn. Die Bilder können gar nicht beschreiben, wie wunderschön es dort war und wie sehr die Schönheit der Natur einen Menschen wirklich berühren kann.



Jens ist immer wieder stehen geblieben, um Fotos zu machen, während ich schon voraus gegangen bin, um die Steigungen hinter mich zu bringen. Aber dann hat er mich irgendwann zurückgerufen, weil der Ausblick so genial war. Zuerst wollte ich gar nicht zurückgehen, weil ich schon so weit hochgekommen war mit diesem schweren Rucksack, aber dann habe ich ihn einfach abgelegt und bin zu ihm gegangen. Der Ausblick war wirklich der Hammer. Man konnte einen großen Teil der Cliffs sehen. Wir haben uns dort hingesetzt und ein paar Fotos geschossen.



Und dann hat er plötzlich den Ring hervorgezogen, den er am Morgen noch gekauft hat und hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten möchte. Für ihn ist nichts nach Plan gelaufen, weil der richtige Ring vor dem Urlaub noch nicht da war und er vor Aufregung vergessen hat, was er eigentlich sagen wollte, aber der Moment hätte nicht perfekter sein können.



Natürlich habe ich ja gesagt. ;)

Nach der Wanderung sind wir über Limerick weiter nach Killarney, wo wir ein weiteres Mal unser Zelt aufgeschlagen haben. Von dort aus haben wir am nächsten Morgen die Tour über den Ring of Kerry gestartet. Zu Fuß, meine Lieben! Und ich kann euch sagen, dass wir am Abend genug Abenteuer erlebt haben, um für mehrere Urlaube zu reichen.



Der Start der Wanderung war wunderschön. Es ging durch den Nationalpark, einen Wasserfall hinauf und durch die Berge (Ja, Irland hat ziemlich viele Berge - hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mehr Protest angebracht!), bis wir ins nächste Tal kamen. Gegen Nachmittag waren wir dann schon ziemlich erledigt, aber da wir ja einen ziemlich guten Plan gemacht haben, waren wir auch noch nicht bereit aufzugeben.



Tja, hätten wir das mal gemacht. Wir sind natürlich am letzten Hostel vorbeigelaufen, um die restlichen zehn Kilometer auch noch zu laufen ("Das schaffen wir jetzt auch noch" - Kims Kommentar) und sind - schwupps - im Black Valley (welches wir jetzt liebevoll Death Valley schimpfen) angelangt, in dem es ununterbrochen geregnet hat. Die Wege waren unmöglich zu begehen, weil sie über Schafswiesen und Felder geführt haben, in denen das Wasser noch vom Regen stand. Vor unserem Ziel stand dann noch eine weitere Bergkuppe, die wir im Anbruch der Abenddämmerung in einem Wahnsinnstempo bestiegen haben, aus Angst, dass wir sonst im Dunkeln auf dem Berg sitzen. Auf der anderen Seite sah es nicht besser aus, weit und breit kein Haus zu sehen und die Felder viel zu nass, um ein Zelt aufzuschlagen. Also sind wir natürlich losgespurtet, um noch irgendwie im Hellen die Schafswiesen zu verlassen und wenigstens auf einer Straße weiterzulaufen.

Wir haben es gerade so geschafft und das sogar, ohne uns die Knochen dabei zu brechen. 33km in 13 Stunden über jeden verdammten Berg. Ich glaube, die Schafe haben sich amüsiert.



Der nächste Tag war dann etwas besser. Wenn wir nicht mitten im Nirgendwo ausgekommen wären (wo wir ein wunderschönes B&B gefunden haben), hätten wir die Tour sofort abgebrochen und wären mit dem Bus weitergereist, aber so mussten wir bis zum nächsten Ort laufen, der 24 Kilometer entfernt lag. Es hat den ganzen Tag geregnet. Wenigstens waren es dieses Mal weniger Berge und weniger Schafswiesen.

Trotzdem haben wir die Tour am Morgen abgebrochen und sind zurück nach Killarney gefahren, von wo aus wir in den folgenden Tagen einige Tagestouren gemacht haben.



Mit dabei waren das Muckross House, in dem Queen Victoria zwei Tage lang zu Besuch gewesen ist. Darauf hat sich die Herrschaftsfamilie schon sechs (!) Jahre zuvor vorbereitet und während der Vorbereitungen so viel Geld ausgegeben, dass nach ihrem Besuch der Ruin bevorstand. Eigentlich hat sich die Familie erhofft, adelig gesprochen zu werden, aber da Queen Victorias Mann kurz darauf verstorben ist und sie mehrere Jahre lang unter Depressionen gelitten hat, wurde die Familie schlicht und einfach vergessen. Shit happens.



Außerdem haben wir Ross Castle besucht, aber nur von außen betrachtet, bevor wir die umliegende Gegend erkundet haben. Da gibt es einen Fleck auf der Karte, der heißt "O' Donaghue's Library", aber fallt nicht darauf hinein. Der Fleck heißt nur so, weil dort angeblich Steine in Form von Büchern liegen. Weit und breit keine Bibliothek in Sicht.

Wir haben auch den Ort und seine Buchhandlungen erkundet. Killarney ist wirklich wunderschön und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall die Dingle-Bustour, mit der wir dann doch noch den Ort erkunden konnten, den wir vorher von unseren Plänen gestrichen haben.



Dingle ist dafür bekannt, dass dort schon seit mehreren Jahren ein Delfin im Hafenbecken lebt und jedes Schiff begleitet. Die verkaufen dort Touren, um ihn zu sehen und sollte er mal nicht auftauchen, bekommt man sein Geld zurück. Ist das schon krank oder ist das noch in Ordnung? Ich bin mir selbst nicht sicher, was ich davon halten soll. Dingle an sich ist aber auch ein hübscher kleiner Ort mit einer Eisdiele, in der es das beste Schokoladeneis gibt, dass ich je gegessen habe.



Von Killarney aus ging es dann zurück nach Dublin. Dort sind wir drei Nächte geblieben und haben die Stadt zu Fuß erkundet. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob die Stadt wirklich so hektisch ist oder ob es mir nur so vorkam, weil wir die Wochen davon immer in der Natur gewesen sind, aber Dublin war leider nicht das Highlight unserer Reise.



Am ersten vollen Tag haben wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt abgeklappert und am Nachmittag den riesigen Buchhandel Chapters besucht, wo wir bestimmt zwei Stunden verbracht haben (Welche Bücher ich gekauft habe, seht ihr weiter unten).


Den zweiten Tag haben wir die anderen Sehenswürdigkeiten, allen voran das Trinity College, besucht und am Nachmittag eine Tour durch das Guinness Storehaus gemacht, die wirklich cool gewesen ist. Ich bin zwar kein richtiger Biertrinker, aber es war trotzdem super interessant und das Irish Stew, das wir dort gegessen haben, war wohl eins der besten Gerichte, die wir in diesem Urlaub probieren durften. Der perfekte Ausklang eines wunderbaren Urlaubs also.


Insgesamt sind wir bestimmt über 120km gelaufen und haben einige Strecken mit dem Bus zurückgelegt. Unsere Highlights waren Doolin, Inis Mor und die Cliffs of Moher und das nicht nur, weil sich dort unser Beziehungsstatus zu verlobt geändert hat. ;) Zelten und das Reisen mit Rucksäcken hat uns super viel Spaß gemacht und wir haben viele tolle Leute kennengelernt. Dass die Iren ein wunderbares, nettes Volk sind hat sich also bewahrheitet. Mit dem Wetter haben wir wahrscheinlich einfach nur Glück gehabt (15 von 16 Tagen Sonnenschein - das muss man erstmal schaffen) oder jemand da oben hat sich über unser Beziehungsglück genauso sehr gefreut wie wir. ;)


Wenn ihr überlegt, ob Irland ein Land für euch sein könnte, dann nichts wie hin! Es lohnt sich!

10kg Handgepäck oder 38 Bücher und ein Film


Natürlich musste ich auch bei Chapters einkaufen. Der Buchladen ist ja quasi bekannt für seine riesige Second-Hand-Abteilung und die super Angebotspreise im unteren Geschoss. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen und habe Reihe für Reihe abgeklappert, um nach Büchern zu suchen, die auf meiner WuLi standen. Jens hat ganz brav Bücher getragen und vermutlich Höllenqualen durchstanden (der Arme) - aber es hat sich gelohnt. Hier sind die ganzen Bücher, die bei mir einziehen durften (und Filou, der dringend Aufmerksamkeit haben wollte).

- Halo / Hades / Heaven von Alexandra Adornetto
- Under the Never Sky / Through the Ever-Night / Into the Still Blue von Veronica Rossi
- Legend / Prodigy / Champion von Marie Lu
- Die for Me / Until I Die / If I Should Die von Amy Plum (gut versteckt hinter Filou)
- Fractured von Terri Terry
- End of Days von Susan Ee
- Red Queen von Victoria Aveyard
- Endlessly von Kirsten White
- Magic Study / Fire Study von Maria V. Snyder
- I Am Number Four / The Power of Six von Pittacus Lore
- 172 Hours on the Moon von Johan Harstad
- Mr Penumbras 24-Hour Bookstore von Robin Sloan
- The Future of Us von Jay Asher
- Elixir von Hilary Duff
- Vicious von V. E. Schwab
- I'd Tell You I Love You, But Then I'd Have to Kill You von Ally Carter
- This Song Will Save Your Life von Leila Sales
- Talon von Julie Kagawa
- The 100: Homecoming von Kass Morgan
- The Indigo Spell von Richelle Mead
- Beautiful Disaster von Jamie McGuire
- Black Heart Blue von Louisa Reid
- The Replacement von Brenna Yovanoff
- Gone Girl von Gillian Flynn
- Forgive Me, Leonard Peacock von Matthew Quick
- Young World von Chris Weitz
- This House is Haunted von John Boyne

Nicht im Bild:

- The Martian von Andy Weir (schon gelesen und für super befunden!)
- The Kite Runner (Verfilmung vom gleichnamigen Buch von Khaled Hosseini)

Insgesamt habe ich nicht mehr als 5 Euro pro Buch ausgegeben und die meisten der Bücher sind noch neu. Es ist zwar verrückt, aber wenn man einen supergünstigen Flug nach Dublin bekommt (via Ryanair z.B.) und nur mit geringem Handgepäck fliegt (bei Ryanair darf man zehn Kilo mit ins Flugzeug nehmen. Meine Bücher haben insgesamt ungefähr elf Kilo gewogen), sind die Bücher immer noch günstiger als über Internethändler wie Amazon (und man hat noch dazu eine tolle Stadt kennengelernt!). Soll nicht heißen, dass ich jetzt immer zum Bücher kaufen rüber fliege, aber eine Option wäre es...dumdidum...

Und so geht's hier weiter


So allmählich kommt wieder Normalität in mein Leben und ich habe echt jede Menge aufzuholen. Es stehen fast 15 Rezensionen aus und jede Menge Kapitel für "Love, Kiss, Cliff". Dort geht es morgen auch endlich weiter. Und dann habe ich ja auch noch ein paar andere Dinge für euch geplant, die ihr in diesem Artikel findet.

Wie waren eure letzten Wochen? Fahrt ihr zur Buchmesse?

Alles Liebe,

eure Kim. <3